Die Häufigkeit der Harnsteinerkrankungen beträgt in Deutschland 4%, damit besitzt das Harnsteinleiden den Charakter einer Volkskrankheit, die dem Diabetes mellitus oder dem Rheuma vergleichbar ist.
Steine sind auskristallisierte Salze von Stoffwechselproduken des menschlichen Körpers. Es gibt Harnsäure-, Kalzium-Oxalat-, sowie Infektsteine, und weitere Varianten der Steinzusammensetzung.
Sie können in verschieden Teilen der ableitenden Harnwege zu finden sein und je nach Lokalisation verschiedene Beschwerden hervorrufen.
Viele Steine können jahrelang ohne Symptome in der Niere verbleiben. Kommt es zur Bewegung der Steine, äußern sie sich mit dem plötzlichen Auftreten einer Kolik, d.h. wellenförmige stärkste Schmerzen, durch Einklemmung des Steines im Harnleiter. Oft wird die Kolik mit Unruhe und Übelkeit begleitet. Sobald Fieber oder Schüttelfrost auftreten, stellt dies eine Notfallsituation dar.
Im Krankenhaus erfolgt die Untersuchung des Urin und meist auch ein Ultraschall der Nieren. Oft kann man den Harnstau der betreffenden Niere nachweisen. Manche Harnsteine werden auch im Röntgen mit Kontrastmittel festgestellt. In der folgenden Röntgen-Abbildung ist eine Harnstauungsniere zu erkennen.
Anschrift (Eutritzsch)
Delitzscher Straße 141
04129 Leipzig
Haus 56
Chefarzt:
PD Dr. med. habil. Amir Hamza
Leitender Oberarzt:
Dr. med. Ronald Serfas
Pflegedienstleiter:
Lutz Kindermann
Sekretariat:
Telefon: 0341 909-2751
Telefax: 0341 909-2775
E-Mail:
Bitte hier klicken
Anzahl Betten:
74
Beteiligungen an interdisziplinären Zentren:
Kontinenzzentrum
Interdisziplinäres Behandlungszentrum für Onkologie
Interdisziplinäres Zentrum für Nierenkrankheiten