Die Diagnose und Therapie von Tumoren im Urogenitalsystem gehören mit zu den Hauptaufgaben im klinischen Alltag.
Der Begriff Tumor bedeutet dabei zunächst nur Gewebswachstum in einem Organ ohne eine Einteilung in bös- oder gutartig. Dies kann erst durch eine genaue Untersuchung in der Pathologie erfolgen.
Die Therapie von Nierentumoren erfolgt in der Regel operativ, nur in Ausnahmefällen kann die Behandlung durch eine Verödung der Blutgefäße der Niere erfolgen. Derzeit sind neue immunologische Therapiemethoden bei fortgeschrittenen Nierentumoren im Einsatz, wobei die Neubildnung von Tumor-Blutgefäßen gehemmt wird (Angiogenese-Hemmer).
Blasentumore können bis zu einem bestimmten Grad endoskopisch und mit lokaler Chemotherapie behandelt werden. Besteht jedoch die Gefahr der Metastasierung (Absiedlung von Tochtergeschwülsten) bzw. Wachstum in das die Blase umgebende Gewebe muss die Blase evtl. entfernt und Blasenersatz geschaffen werden.
Für die Therapie des Prostatakarzinoms stehen mehrere Behandlungsoptionen zur Verfügung, genaueres erfahren sie auf der entsprechenden Unterseite. Besonders möchten wir hierbei auf die die schonenden Verfahren wie die Brachytherapie und Ultraschalltherapie (HIFU) hinweisen.
Gleiches gilt für die Therapie von bösartigen Hodentumoren. Nach der notwendigen operativen Entfernung des betroffenen Hodens richtet sich die weitere Therapie (Chemotherapie, Bestrahlung) nach dem Gewebsbefund.
Für weitere Informationen folgen Sie bitte den folgenden Links:
Prostatakrebs Blasenkrebs Hodenkrebs Nierenkrebs
Anschrift (Eutritzsch)
Delitzscher Straße 141
04129 Leipzig
Haus 56
Chefarzt:
PD Dr. med. habil. Amir Hamza
Leitender Oberarzt:
Dr. med. Ronald Serfas
Pflegedienstleiter:
Lutz Kindermann
Sekretariat:
Telefon: 0341 909-2751
Telefax: 0341 909-2775
E-Mail:
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Anzahl Betten:
74
Beteiligungen an interdisziplinären Zentren:
Kontinenzzentrum
Interdisziplinäres Behandlungszentrum für Onkologie
Interdisziplinäres Zentrum für Nierenkrankheiten