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St Georg Unternehmensgruppe

Ereignisse im Rückblick

Hier möchten wir Ihnen einen Einblick in einige der Ereignisse der letzten Jahre geben.

17.02.2011
Neue Überwachungsstation am Klinikum St. Georg

Neue Überwachungsstation am Klinikum St. Georg

Das Klinikum St. Georg vollzieht mit der Übergabe der neuen IMC Station am 17.02.2011 einen weiteren Schritt in Richtung einer optimalen und umfassenden Betreuung von schwerstkranken Patienten. Die Station zur Intensivüberwachung (IMC) befindet sich im Zentralbau (Haus 20) und bietet zusammen mit der Schlaganfalleinheit 16 Betten für die Betreuung von Patienten, deren Vitalfunktionen gefährdet sind und die daher einer kontinuierlichen apparativen/personellen Überwachung bedürfen. Davon sind frisch operierte und Patienten nach ausgedehnten Eingriffen betroffen, aber auch prä- und nichtoperative Schwerkranke.

Die neue Überwachungsstation (IMC), mit zusätzlichen 10 IMC und 6 Betten der Schlaganfalleinheit, ergänzt die bestehenden Strukturen der Operationssäle, Aufwachraum und der interdisziplinären Intensivstation (ITS) durch eine unmittelbare räumliche Nähe unter gemeinsamer anästhesiologischer Leitung. Für Bau und Ausstattung der IMC brachte das Klinikum 1,3 Millionen Euro an Eigenmitteln auf. Damit wird eine optimale Intensivüberwachung mit modernster Technik zum Wohl der Patienten gewährleistet.

26.10.2010
Charity-Veranstaltung „Laufend gegen Krebs“

Spendenübergabe im Haus Leben Leipzig

Der 26. Oktober 2010 war für Dr. Luisa Mantovani Löffler, Chefärztin der Klinik für Internistische Onkologie und Hämatologie am Klinikum St. Georg, ein guter Tag. An diesem Tag übergab Dr. Ralf Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V., dem Haus Leben Leipzig einen Scheck in Höhe von 5.655 Euro. Das Geld wurde bei der Charity-Veranstaltung „Laufend gegen Krebs“ am 05.06.2010  durch Sponsoren, Spenden und Tombolaerlöse eingenommen. Bei dem erstmals durchgeführten Lauf mit über 400 Teilnehmern kamen insgesamt stolze 8.300 Euro für den Kampf gegen  Krebs zusammen. Großer Dank gebührt dabei auch der Unterstützung durch die Barmer GEK.

Mit dem Betrag von 5.655 Euro geht ein großer Teil an das Haus Leben Leipzig am Klinikum St. Georg. Der Betrag wird zur Hälfte dem Projekt „Friesennest“ zur Verfügung gestellt. Dieses ist ein innovatives ganzheitliches Projekt zur Unterstützung Kinder krebskranker Eltern. „Für alle Beteiligten stand an diesem Nachmittag des 26. Oktober fest, dass auch 2011 ein Lauf gegen den Krebs stattfinden sollte, um die Öffentlichkeit weiter für diese Krankheit zu sensibilisieren und Einrichtungen wie das Haus Leben Leipzig zu unterstützen.

05.06.2010
Tag der Begegnung 2010 - Blick hinter die Kulissen

Besucher beim Tag der Begegnung

Am Samstag, dem 5. Juni 2010 war es wieder soweit. Der mittlerweile 8. Tag der Begegnung  bot den Bürgern in und um Leipzig die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des ältesten Krankenhauses Leipzigs zu werfen und mit den Mitarbeitern des Klinikums ins Gespräch zu kommen. Auch dieses Mal gab es eine bunte Mischung aus wissenschaftlichen Vorträgen, medizinischen Präsentationen, Besichtigungen und Mitmachaktionen. Und auch für die Jüngsten bot ein vielseitiges Programm auf der Festwiese und rund um die Kinderklinik zum Spielen, Basteln, Tanzen oder Reiten abwechslungsreiche Unterhaltung.

Der Vormittag stand bereits ab 09:00 Uhr ganz im Licht medizinischer Vorträge für Patienten und Interessierte. Ab 13:00 Uhr hieß es dann wieder „informieren, mitmachen und staunen“. Bei hervorragendem Wetter und regem Besucherandrang präsentierten sich über 60 medizinischen Bereiche in 28 Zelten. Die Bürger nahmen das Angebot dankend an, kamen mit den Mitarbeitern des Hauses in Kontakt und informierten sich über medizinische und soziale Themen, über Behandlungsmöglichkeiten und Tendenzen.  Aber auch für die Mitarbeiter untereinander gab es manche Gelegenheit, einmal ohne Zeitdruck miteinander zu kommunizieren und sich über die Arbeit Anderer zu informieren. Sehr gut angenommen wurden auch die Führungen durch die Parkanlage und ausgewählte Bereiche des Klinikums.  Publikumsmagnet waren auch in diesem Jahr wieder Feuerschutzübungen, welche vor allem die kleinen und großen Männer zu beeindrucken wussten. Rund um die Kinderklinik gab es buntes Programm für Kinder und Jugendliche mit vielen Mitmachaktionen. Zum gemeinsamen Abschluss des Tages der Begegnung und des Kinderfestes gab es ein kleines Jazzkonzert, das nicht nur die Kids begeisterte.

17.05.2010
KfH-Nierenzentrum und IZN nehmen Arbeit auf

Neues KfH-Nierenzentrum

Am Montag, dem 17. Mai 2010, wurde auf dem Gelände des Klinikums St. Georg in der Delitzscher Straße das KfH-Nierenzentrum feierlich eröffnet. Gleichzeitig fand die offizielle Gründung des St. Georg Interdisziplinären Zentrums für Nierenkrankheiten (IZN ) statt. Seinen Betrieb hat das KfH-Nierenzentrum bereits am 1. März 2010 im Neubau von Haus 54 aufgenommen und damit das Erdgeschoss im Haus 5 verlassen. Das Investitionsvolumen des Neubaus beläuft sich auf fünf Millionen Euro. Im Obergeschoss von Haus 54 wird die nephrologische Ambulanz mit Nierensprechstunde,

Transplantationssprechstunde, Bauchfelldialyse und Ultraschall betrieben. Die Leitung hat PD Dr. Joachim Beige inne. Das neu erstellte KfH-Nierenzentrum dient der Versorgung chronisch nierenkranker Patienten. Darüber hinaus soll allen Patienten des Klinikums, die ärztliche und pflegerische Spezialisten aller Disziplinen „rund um die Niere“ benötigen, mit der Schaffung des IZN eine optimale Versorgung ermöglicht werden. Dafür bestehen nunmehr durch die Vernetzung des neuen ambulanten KfH-Nierenzentrums mit dem IZN und anderen stationären Bereichen des Klinikums optimale Bedingungen. Sprecher des Zentrums ist PD Dr. Beige, sein Stellvertreter PD Dr. Hamza. Im Vorstand sind weiterhin Oberärztin Dr. Simone Wygoda, Chefarzt Dr. Gert Hennig und Oberarzt Dr. Christoph Schimmelpfennig.

18.12.2009
Mehr Nähe für Mutter und Kind

Nachsorgestation

Eröffnung Neonatologie/- Nachsorgestation mit Mutter-Kind Einheit

Mitte Dezember vergangenen Jahres fand im Klinikum die Eröffnung der Neonatologie/- Nachsorgestation mit Mutter-Kind Einheit statt. Diese räumlich großzügige Station bietet von nun an Platz für die Betreuung von 11 kleinen Patienten. Hierzu zählen Frühgeborene, welche nicht mehr intensiv-medizinisch betreut werden müssen und Neugeborene, die sich krankheitsbedingt noch in stationärer Behandlung befinden.

Das Besondere der Station ist die integrierte Mutter-Kind Einheit. Bis zu 6 Mütter erhalten dadurch die Möglichkeit, direkt mit und bei ihren Kindern zu leben. Dabei wurde vor allem auf ein komfortables Ambiente geachtet, um sowohl der Mutter als auch dem Kind viel Ruhe und Nähe zu ermöglichen. Vor allem in dieser Lebensphase kann so das durch Frühgeburt oder Krankheit gestörte Bindungsverhältnis zwischen Mutter und Kind wieder gestärkt werden. Dieser wichtige psychologische Aspekt hat somit auch Auswirkung auf die Zeit nach der Entlassung. Eine moderne medizinische Einrichtung und Überwachung garantieren dabei höchste Sicherheit und beste Betreuung der kleinen Patienten.

25.09.2009
Vision vom „Therapierollerfuhrpark“ für an Rheuma erkrankte Kinder wurde Realität

Professor Borte und Patienten auf Therapierrollern

Zontafrauen übergeben Spende an Klinikum St. Georg

2007 war es noch eine Vision von Professor Dr. Michael Borte aus der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum St. Georg. Jetzt ist er Wirklichkeit geworden, der Traum vom „Therapieroller-Fuhrpark“ für an Rheuma erkrankte Kinder. Mit einem Therapieroller im Oktober 2007 fing alles an. Jetzt verfügt die Kinderklinik des Klinikums über insgesamt sieben dieser Fortbewegungsmittel. Ermöglicht hat dies zum größten Teil der Zontaclub, indem dieser das Klinikum erneut mit einer Spende bedachte.

Ein sogenannter Therapieroller kann besonders für Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren eine große Erleichterung bedeuten, sind die betroffenen Kinder doch aufgrund der krankheitsbedingten Gelenkschmerzen oftmals stark in ihrer Mobilität eingeschränkt.  Der Therapieroller ermöglicht den Kindern eine weitestgehend schmerzfreie Fortbewegung sowohl innerhalb der Station als auch auf dem Gelände des Klinikums. Nachdem sich der „Fuhrpark“ jetzt so vergrößert hat, können im Einzelfall solche Roller auch nach Hause ausgeliehen werden.

05.03.2009:
Feierliche Übergabe des Zentrums für Altersmedizin

Am 05.03.2009 wird im Beisein der sächsischen Staatsministerin für Soziales Christine Clauß und dem Bürgermeister der Stadt Leipzig Professor Dr. Thomas Fabian das Bettenhaus 10 des Klinikums St. Georg gGmbH feierlich seiner neuen Bestimmung übergeben. Entstanden sind in den beiden oberen Etagen zwei Pflegestationen mit jeweils 30 Betten. Im Erdgeschoss findet die, ehemals im Untergeschoss ansässige, geriatrische Tagesklinik ihr neues Zuhause. Damit werden insgesamt die Klinik für Akutgeriatrie einschließlich Tagesklinik und der neue Arbeitsbereich für geriatrische Orthopädie und stationäre Schmerztherapie für ältere Patienten als Zentrum für Altersmedizin ihre Heimstatt finden.

Die Konzentration in einem Haus ermöglicht die umfassende, interdisziplinäre Betreuung der Patienten. Bei der Grundrissgestaltung wurde großer Wert auf die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen und eine wohnliche Atmosphäre gelegt. Innerhalb der Pflegestationen gibt es nur 2-Bettzimmer, die natürlich über eine eigene, barrierefreie Nasszelle verfügen. Der Patientenaufenthalt ist jeweils ein großer zentraler Raum mit Zugang zu den großzügigen Terrassen an der Südseite.  Im Zentrum für Altermedizin ist die therapeutische Behandlung für Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie der geriatrischen Tagesklinik zugeordnet. So gibt es zum Beispiel einen großen Gymnastikraum sowie ADL*-Küche und ADL*-Bad, in denen Aktivitäten des täglichen Lebens nach einer Erkrankung wieder erlernt werden können.

20.2.2009:
Neuer "Barrierefreier Internetauftritt"

Stehend von links nach rechts:
Herr Schmalz, Herr Richard, Frau Minker
(St. Georg)
Sitzend: Frau Müller (web.design.mueller)

Neu ist ab dem 20. Februar 2009 dieser "Barrierefreie Internetauftritt" des Klinikums St. Georg gGmbH. Der Grund für den Relaunch der Internerpräsentation liegt darin, dass nicht alle Menschen das Medium Internet gleichermaßen nutzen können und für die Barriefrefreiheit bzw. Barrierearmut bestimmte Regeln bei der Erstellung der Internetpräsentationdazu beachtet werden müssen.

Der Internetauftritt wird mit Hilfe des Content Management Systems TYPO3 erstellt. Rund 50 Mitarbeiter in den Kliniken und Abteilungen erarbeiten schon seit 2004 als Redakteure die Inhalte und Darstellung. Die Koordination erfolgt über die Abteilung Unternehmenskommunikation.

Weitere Informationen erhalten sie auf der Seite Internetauftritt des Klinikums.

17.10.2008
:"Wie soll ich leben, damit der Krebs nicht wiederkehrt?"- Lesung mit Annette Rexrodt von Fircks

Lesung mit Annette Rexrodt von FircksAm 17.10.2008 war es endlichso weit. Nach einigen Vorbereitungen konnten wir die Journalistin und Bestsellerautorin Annette Rexrodt von Fircks in unserem Haus Leben begrüßen.

Der Titel der Lesung „Wie soll ich leben, damit der Krebs nicht wiederkehrt?“ versprach einen interessanten Nachmittag. Mehr als 60 Zuhörer versammelten sich, um sich diesem kontroversen Thema zu stellen. Frau Rexrodt von Fircks berichtete von ihrer eigenen Krebserkrankung – sie erkrankte im Alter von 35 Jahren an Brustkrebs – und stellte uns ihren „Komplizen Chemotherapie“ vor. Einfühlsam und gefühlvoll beschrieb sie ihre eigenen Empfindungen während der Therapie und traf damit den Nerv unserer Zuhörer und Patienten. Indem Sie von ihrem Weg, mit der Krankheit und Therapie umzugehen, berichtete, gab sie Mut zu kämpfen und auf die eigene innere Stimme zu hören

31.5.2008:
Tag der Begegnung im Klinikum St. Georg –
Ein Blick hinter die Kulissen des ältesten Krankenhauses Leipzigs

Zeltstadt des Tags der Begegnung

Mit jeder Menge medizinischer Informationen, gemixt mit einer guten Portion Unterhaltung für Jung und Alt, präsentierte sich das Klinikum St. Georg am Samstag, den 31.Mai seinen Patienten und Besuchern. In 28 Zelten stellten weit mehr als 60 medizinische Bereiche ihr Leistungsspektrum dar, gaben Einblicke in unterschiedlichste Behandlungsmethoden und diskutierten mit den Gästen über Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Das Spektrum reichte von A wie Apotheke bis Z wie Zentrum für Reise- und Tropenmedizin.

Kompetente Ansprechpartner aller Bereiche und Außenstellen des Klinikums waren vor Ort und diskutierten mit einem interessierten Publikum. Neben individuellen Gesprächen fanden Blutzuckermessungen, Erstellen des Bodymaßindex (BMI), Diät- und Adipositasberatung, Rauschbrillenparcour, Klangmassage, PC-gestützten Rheuma-Check u. v. a. m. besonderen Anklang. Wer darüber hinaus immer schon einmal wissen wollte, wie eine Dialysemaschine funktioniert oder was z. B. im Schlaflabor getestet wird, der war im St. Georg genau richtig. Zu besichtigen waren die Bereiche Radiologie, Endoskopie und Physikalische Medizin.

So vielfältig die medizinischen Bereiche zur Darstellung kamen, so vielfältig waren auch die kulturellen Angebote. Glücksrad, Tombola, Buchmarkt, Kinderschminken und Kindergipsecke, Pflastermalen, Verkauf von Produkten aus therapeutischen Behandlungen und natürlich eine gastronomische Betreuung rundeten das Ganze ab und gestalteten den Besuch im St. Georg zu einem Tag für die ganze Familie.

22.2.2008:
Spende der Deutschen Lungenstiftung ermöglicht Doktorarbeit zum Thema Dieselruß

Chefärztin Dr. Angelika Friedrich (rechts) und leitende MTRA Ines Voges am Linearbeschleuniger ONCOR EXPRESSION
Von links nach rechts: Prof. Morr, Prof. Gillissen, Frau Doktorantin Becker, Prof. Güldner

Am 22.02.2008 übergab die Deutsche Lungenstiftung (DLS), vertreten durch ihren Vorsitzenden Prof. Dr. med. Harald Morr, der Robert-Koch-Klinik des Klinikums St. Georg gGmbH eine Spende von 2500,00 Euro. Damit unterstützt die DLS eine Doktorarbeit, die sich mit dem Einfluss von Dieselruß auf das Abwehrsystem der Lunge beschäftigt.

Dieselruß, der von Dieselmotoren emittiert wird, besteht hauptsächlich aus Kohlenstoffpartikeln mit angelagerten Kohlenwasserstoffen. Diese Kleinstteilchen dringen aufgrund ihrer geringen Größe – deutlich kleiner als 1 Mikrometer Durchmesser – beim Einatmen tief in die Lunge ein und verursachen dort eine Entzündungsreaktion. Zudem sind sie angeschuldigt, Krebs zu verursachen. Die Deutsche Lungenstiftung ist auf Initiative von Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie 1994 gegründet worden. Die DLS ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein, der sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge, freiwillige Spenden und Zuwendungen finanziert.

Die Untersuchung der Interaktion zwischen der körpereigenen Abwehrzellen und dem Dieselruß können nun Dank der DLS-Spende in der Robert-Koch-Klinik wissenschaftlich analysiert werden. Prof. Dr. Adrian Gillissen, Chefarzt der Klinik und Leiter des Thoraxzentrums am St. Georg, koordiniert die Arbeiten. Er erhofft sich von den Ergebnissen einen tieferen Einblick, unter welchen Bedingungen eingeatmete Stäube zu Zellschäden in der Lunge beitragen.

28.12.2007:
Trägerwechsel bei Kindertagesstätte im Klinikum St. Georg Leipzig.

Prof. Dr. Fabian, Bürgermeister und Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule bei der Urkundenübergabe an Prof. Güldner
Prof. Dr. Fabian, Bürgermeister und Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule bei der Urkundenübergabe an Prof. Güldner

Mit Wirkung vom 01.01.2008 ist die Städtische Kindertageseinrichtung Delitzscher Straße in die Trägerschaft des Klinikums St. Georg gGmbH übergegangen.

Gemeinsam mit den derzeit 72 Kindern und 10 Erziehern sowie der Geschäftsleitung des Klinikums wurde dieser Wechsel feierlich begangen. Die Kindertagesstätte, die es seit Oktober 1964 an dieser Stelle gibt und die seit nunmehr vier Jahren von der Erzieherin Karin Kotter geleitet wird, ist von Anfang an auf das Engste mit dem Klinikum verbunden.

„Mit der Übernahme wird es noch besser möglich sein, die Beschäftigten mit Kindern im Alter bis zum Schuleintritt angesichts der besonderen personellen Belastungen eines Krankenhausbetriebes zu unterstützen“, so Geschäftsführer Professor Dr. Karsten Güldner. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für viele unserer Mitarbeiter, von denen ein Großteil im Schichtsystem arbeitet, oft nicht einfach. Da ist es schon sehr hilfreich, die Kleinen ortsnah und gut untergebracht zu wissen.“

Langfristig ist der Umzug in ein rekonstruiertes Gebäude angedacht. Die Kinder wurden selbst zu Akteuren oder erfreuten sich an der Begegnung mit den Clowns

20.12.2007:
Bestrahlungsgerät der Superlative hält Einzug

Chefärztin Dr. Angelika Friedrich (rechts) und leitende MTRA Ines Voges am Linearbeschleuniger ONCOR EXPRESSION
Chefärztin Dr. Angelika Friedrich (rechts) und leitende MTRA Ines Voges am Linearbeschleuniger ONCOR EXPRESSION

Am 20. Dezember 2007 wurde im St. Georg mit ONCOR EXPRESSION ein Bestrahlungsgerät der neuesten Generation zur Nutzung an den Fachbereich Strahlentherapie und Radioonkologie übergeben. Damit verfügt Leipzig erstmalig über ein bildgesteuertes Bestrahlungsverfahren (Cone-Beam) mit hochpräziser 3D-konformaler Bestrahlungstechnik und intensitätsmodulierter Radiotherapie (IMRT). Das bedeutet eine optimale Dosisverteilung im Tumor - sprich effektivere Bestrahlung und noch exaktere Anpassung an das Tumorvolumen, wobei das umgebende gesunde Gewebe noch besser geschont wird. Davon profitieren letztlich alle Bestrahlungspatienten, besonders aber Menschen mit HNO-Tumoren, Lungentumoren, Brustkrebs und Prostatakrebs. Selbst im Bereich des Schädels arbeitet das Gerät hochpräzise und zuverlässig. Das zu bestrahlende Gebiet wird in viele kleine Teilbereiche zerlegt und Punkt für Punkt mit entsprechend unterschiedlicher Intensität bestrahlt.

Im Klinikum St. Georg werden im Jahr 5000 Tumorpatienten behandelt, davon mehr als 800 Patienten radioonkologisch. Die Strahlentherapie ist neben der Chirurgie und Internistischen Onkologie eine der drei tragenden Säulen der Krebsbehandlung. Für weit über die Hälfte aller Krebspatienten ist die Behandlung mit Strahlen erforderlich, wobei 2/3 aller multimodalen Therapien erfolgreich ist und die Patienten dauerhaft geheilt werden können.

Dr. Angelika Friedrich, Chefärztin des Fachbereiches Strahlentherapie und Radioonkologie am Klinikum, hebt besonders hervor, „dass es nun kein Problem mehr ist, auch zu ungünstig gelegenen Tumoren vorzudringen, das umgebende gesunde Gewebe maximal zu schonen und während der Behandlung auf Veränderung der Patientenpositionierung oder des Tumors zu reagieren. Somit bewirken Innovationen der Medizintechnik eine Verbesserung der Lebensqualität unserer Patienten. Hier haben wir ein Gerät, mit dem wir bei kürzeren Bestrahlungszeiten wesentlich verbesserte Ergebnisse erzielen werden.“

17.12.2007:
„Sprechender Stein“ bindet Klinikum St. Georg in akustischen Stadtteilrundgang ein

„Sprechender Stein“ im Park des Klinikums

Am 17. Dezember 2007 wurde im St. Georg ein Kunstwerk der besonderen Art übergeben. Bei dem vom Freistaat Sachsen geförderten Projekt handelt es sich um einen sogenannten "sprechenden Stein", der individuell für das Klinikum angefertigt wurde und bei näherem Herantreten akustisch - mittels integrierter Abspieltechnik - über die Entwicklung des St. Georgs informiert. So erfährt der Spaziergänger interessante Details über die fast 800jährige Entwicklung dieses ältesten Leipziger Krankenhauses zu einem medizinisch-sozialen Zentrum.

Eingebunden in die Grünanlage des Geländes Delitzscher Straße, passt sich der Stein harmonisch Symmetrie der Gesamtanlage an und stellt auch optisch, durch das Aufgreifen der Symbolfigur des Klinikums - dem heiligen St. Georg zu Pferde - eine Bereicherung dar. In das Projekt, dass in Zusammenarbeit mit dem GeyserHaus realisiert wurde, waren Mitarbeiter verschiedener Bereiche des Klinikums und auch Patienten der Klinik für Forensische Psychiatrie eingebunden.

Im Leipziger Norden gibt es bereits sieben derartige Steine, die in ihrer Gesamtheit einen akustischen Stadtteilrundgang ergeben.

6.12.2007: Hilfe für schwer brandverletzten Ivan aus Weißrussland

Ivan während eines Auftritts der Singschule Leipzig in der Kinderklinik
Ivan während eines Auftritts der Singschule Leipzig in der Kinderklinik

Am 26.11.2007 übernahm das Klinikum einen schwer brandbrandverletzten Jungen aus Weißrussland zur Behandlung. Ivan ist 7 Jahre alt und Opfer eines verheerenden Wohnungsbrandes. Während beide Eltern ihrer Arbeit nachgingen, war er mit seiner 5jährigen Schwester Dascha allein in der Wohnung, als ein Stück Glut aus dem Ofen fiel und binnen kürzester Zeit die Wohnung in ein Flammenmeer verwandelte. Nachbarn konnten die Kinder durch ein Fenster ins Freie bringen. Für die kleine Dascha kam die Hilfe jedoch zu spät. Sie verstarb wenig später im Krankenhaus in Minsk. Als sich herausstellte, dass die Ärzte in Weißrussland Ivan aufgrund der Schwere der Verbrennungen nur bedingt helfen können, wandten sich Bekannte der Familie an das Ausland, u. a. auch an unser Klinikum.

Nach Einsicht der Arztbriefe und Beratung mit zuständigen Medizinern entschied die Geschäftsführung, Ivan im Brandverletztenzentrum unseres Klinikums zu behandeln. Seit seiner Ankunft im Klinikum ist Ivan, der vor allem im Gesichts- und Kopfbereich und an dem Händen durch die Brandkatastrophe schwer gezeichnet ist, bereits fünf Mal operiert worden, um die Funktionalität der Hände und der Augen wieder herzustellen. Operationen der Mundpartie folgen. Zur Durchführung der Behandlung von Ivan ist das Klinikum auf die Unterstützung durch die Bevölkerung, Einrichtungen und Institutionen in Form von Spendengeldern angewiesen. Die Geschäftsführung des Klinikums hat ein Spendenkonto unter den Stichwort „Hilfe für schwer brandverletztes Kind“ eingerichtet: Spendenkontonummer 11 Bankleitzahl 860 205 00 (Bank für Sozialwirtschaft) . Ivan bei der Ankunft auf dem Flughaven Leipzig-Halle Ivan während eines Auftritts der Singschule Leipzig in der Kinderklinik Jeder kann helfen, denn jeder Euro hilft, dem Kind zu helfen. Jeder Euro trägt dazu bei, dass der kleine Ivan zukünftig ein menschenwürdiges Leben führen und wenigstens körperlich seinen Trauma entrinnen darf.

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27.11.2007:
Verleihung des Mitteldeutschen Marketingpreises

„Mister Marketing“ - eine individuell für das Klinikum gestaltete Bronzefigur des Leipziger Künstlers Hartmut Kopsch, die symbolisiert, dass sich ein Unternehmen von seinem Sockel erhebt, um den Höhenflug anzutreten.
„Mister Marketing“ - eine individuell für das Klinikum gestaltete Bronzefigur des Leipziger Künstlers Hartmut Kopsch, die symbolisiert, dass sich ein Unternehmen von seinem Sockel erhebt, um den Höhenflug anzutreten.

Der Marketingclub Leipzig hat am 27. November die St. Georg Unternehmensgruppe mit dem Mitteldeutschen Marketingpreis geehrt. Im Beisein von zahlreichen Wirtschafts- und Marketingexperten der Region und Vertretern der unterschiedlichsten Berufsgruppen des Klinikums nahm Prof. Dr. Karsten Güldner die Trophäe in Form des "Mister Marketing" entgegen.

Laudator Prof. Dr. Kurt Troll von der HTWK Leipzig hob hervor, dass sich das Klinikum insbesondere durch seine patientenorientierten Angebote, durch kontinuierliche und zielgruppenorientierte Public-Relation- und Marketingstrategien sowie Interdisziplinarität und Zentrenbildung hervorhebt und somit ein absolut würdiger Preisträger ist. Er bezeichnete die Arbeitsweise im Klinikum als beispielhaft kompetent, innovativ, dynamisch und richtungweisend. Zudem zeigte er sich von der sozialen Kompetenz des Unternehmens überzeugt, die hier ganz klar über eine starke Mitarbeitermotivation zu Tage trete.

Der Marketingpreis wird einmal jährlich verliehen. Preisträger der zurückliegenden Jahre waren u. a. der Zoo Leipzig, die Halloren Schokoladenfabrik, Lichtenauer Mineralbrunnen sowie ORWO Net. Mit der Entscheidung für die St. Georg Unternehmensgruppe ist die Entscheidung der Jury erstmalig zugunsten einer medizinischen Einrichtung ausgefallen.

11.11.2007:
Benefizkonzert in der Thomaskirche - ein Teil des Eintrittsgeldes kommt dem Haus Leben Leipzig zu Gute

Benefizkonzert in der Thomaskirche

Das Requiem von Mozart für Soli, Chor und Orchester und zwei weitere Werke wurden vom Propsteichor in der gut besuchten Thomakirche am 11. November 2007 unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Kurt Grahl aufgeführt. Als Solisten wirkten Kristina Grahl (Sopran), Annette Reinhold (Alt), Martin Petzold (Tenor) und Dirk Schmidt (Baß). Wohl kaum bemerkt, sang im Chor auch Leipzigs Ex-Oberbürgermeister Tiefensee mit.

Mit einem Teil der Einnahmen wird krebskranken Menschen geholfen, da 20% des Eintrittspreises dem Haus Leben Leipzig - einem Begegnungszentrum für Krebskranke - zu Gute kommt. Die Spendeneinnahmen sind eine wichtige Unterstützung für die Verwirklichung bestehender und zukünftiger Projekte.

5.7.2007:
Amtsantritt Pfarrerin Ulrike Franke

Pfarrerin Ulrike Franke im Beisein von Superintendent Martin Henker

Am 5.7.2007 wurde Pfarrerin Ulrike Franke im Beisein von Superintendent Martin Henker feierlich in das Amt der Krankenhausseelsorge des Klinikums eingeführt. Die Stelle war im Januar dieses Jahres frei geworden, nachdem Pfarrer Bernhard Weismann nach 15jähriger seelsorgerischer Tätigkeit zum Wohle der Georgs-Patienten in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Die Seelsorger fühlen sich verantwortlich für alle Patienten des Klinikums, unabhängig deren jeweiligen religiösen Einstellung oder Gebundenheit und sind Ansprechpartner auch für Angehörige und das Personal des Unternehmens. Dabei betreuen sie alle zum Klinikum gehörenden Standorte, einschließlich den Maßregelvollzug in der Chemnitzer Straße und das seit 2006 zum Klinikum gehörende Fachkrankenhaus Hubertusburg in Wermsdorf.

Frau Franke ist gebürtige Leipzigerin, jedoch in Dresden aufgewachsen. Nach ihrer Ausbildung zur Pfarrerin war sie von 1998 an in der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Trinitatis in Reichenbach tätig

18.3. und 13.5.2007:
Benefizkonzerte der Probsteigemeinde

Der Kammerchor der Probsteigemeinde St. Trinitatis sowie der Probsteichor zu Leipzig sangen unter der Leitung von Kurt Grahl.

Das 2.Benefizkonzert für Haus Leben Leipzig fand am 13. Mai (Muttertag) in der Katholischen Probsteikirche St. Trinitatis zu Leipzig mit Werken von M.A. Charpentier „TE DEUM“ und G.F. Händel „Dettinger TE DEUM“ statt. Es sollte allen Müttern Danke gesagt werden und die Einnahmen des Konzerts einem Muttere&Kind-Projekt des Haus Leben Leipzig dienen. Der Kammerchor der Probsteigemeinde St. Trinitatis sowie der Probsteichor zu Leipzig sangen unter der Leitung von Kurt Grahl.

Beim 1.Benefizkonzert am 18. März wurden Werke von Dietrich Buxtehude: „Membra Jesu nostri“ und „Durch seine Wunden sind wir geheilt“ aufgeführt. Die Erlöse aus beiden Konzerten belaufen sich auf mehr als 4.000 Euro!

29.1.2007:
Pathologisches Institut wiedereröffnet

Einweihungsfeierlihkeit

Während Dach und Fassade bereits im Jahr 2000 erneuert wurden, ging es jetzt darum, bauliche Veränderungen im Gebäude vorzunehmen. Dabei galt es, denen im Laufe der Jahrzehnte veränderten Anforderungen an die Arbeitsabläufe, Aufgaben und die Betreibung eines solchen Institutes gerecht zu werden. „Während die Gebäudestruktur seit 1913 völlig unverändert geblieben ist, hat das Fachgebiet Pathologie in diesen 9 Jahrzehnten eine revolutionäre Veränderung erfahren. Zur damaligen Zeit lag das Hauptaugenmerk auf der Durchführung von Sektionen. Heute liegt der Fokus auf Untersuchungen von Gewebe- und Tumorproben lebender Patienten. Letztlich stammt jede Krebsdiagnose vom Pathologen,“ berichtet Dr. med. Volker Wiechmann, Chefarzt des Instituts seit 2003.

In der alten Bauhülle waren die hohen diagnostischen Standards nicht mehr mit der notwendigen Sicherheit zu erfüllen. Durch den jetzt vollendeten Umbau ist es gelungen, die räumlichen und technischen Voraussetzungen zur optimalen Bewältigung der momentanen und künftigen Anforderungen zu schaffen. Dabei hat das ehrwürdige Gebäude den Charme der 20er Jahre keineswegs eingebüßt. Mit viel Einfühlungsvermögen und Gespür für historische Werte ist es unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalsschutzes hervorragend gelungen, Mobiliar und Accessoires von 1913 zu integrieren. Historische Wand- und Bodenfliesen, Treppenläufe, Türen etc. wurden erhalten und z. T. nachgefertigt.
(s. auch Videos).

18.12.2006:
Eröffnung von Haus Leben Leipzig

Eröffnungsrede Prof. Güldner

Als erstes Begegnungs- und Informationszentrum für Tumorerkrankte und Angehörige in den neuen Bundesländern ist ab Januar 2007 das "Haus Leben Leipzig" in Betrieb. Am 18. Dezember 2006 wurde im ehemaligen Stadtkrankenhaus in der Friesenstraße dieses Begegnungszentrum eingeweiht. Mit dabei war Sachsens Staatsministerin für Soziales, Helma Orosz. Das Begegnungszentrum steht allen offen, die Angebote sind für Betroffene kostenlos.

Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen wird der linke Flügel des Gebäudes für die psychosoziale Betreuung von Krebskranken und Angehörigen genutzt. Erfahrene Fachleute und Therapeuten werden für Beratungsgespräche zur Verfügung stehen und ein breites Angebot an Kursen und Veranstaltungen durchführen. Mit Sport- und Bewegungskursen sowie kreativem Gestalten oder Musiktherapie sollen sich Betroffene körperlich und seelisch von den Behandlungen erholen können. Teezeremonien, italienische Kochkurse und Modenschauen seien stellvertretend für weitere Highlights genannt. Ein wichtiges Anliegen darüber hinaus ist die Aufklärung zur Früherkennung und Vorsorge durch Informationsveranstaltungen und Präventionsprojekte z. B. mit Schulen und Vereinen.
(s. auch Videos)

25.10.2006:
Erster deutschlandweiter Einsatz eines Kernspintomographen mit 3 Tesla

Am 25.10.2006 wurde im Klinikum St. Georg der erste 3 Tesla Kernspintomograph Deutschlands in den klinischen Einsatz gebracht. Durch die Einführung der Hochfeldtechnologie in die allgemeine medizinische Versorgung beginnt somit eine neue Zeitrechnung der Bildgebenden Diagnostik.

Mit diesem Gerät werden Strukturen des menschlichen Körpers und unterschiedliche Funktionen sichtbar gemacht, die in ihrer Genauigkeit und Spezifität bislang unerreichbar waren“, so Geschäftsführer Professor Dr. Karsten Güldner. Aufgrund seiner deutlich höheren Feldstärke (3 Tesla) im Vergleich zu anderen Kernspintomographen ist das Gerät sehr viel empfindlicher und kann Signale aufnehmen, die den Kontrast von Gewebestrukturen deutlich verbessern, kleinste krankhafte Befunde – nur 0,2 Millimeter groß - abbilden und gleichzeitig biochemische Zusammensetzungen des menschlichen Gewebes analysieren.

(s. auch Videos)

9.8.2006:
5 Jahre Pflegeheim für Menschen im Wachkoma

Am Mittwoch, den 09. August 2006, beging das Städtische Klinikum „St. Georg“ Leipzig gemeinsam mit mehr als 100 Gästen das 5jährige Bestehen des Wohnpflegeheims für Menschen im Wachkoma. Prof. Güldner, Direktor des Städtischen Klinikums „St. Georg“ Leipzig, hob in seiner Ansprache hervor, dass das Heim vor fünf Jahren als einziges dieser Art in der Region Sachsen seinen Betrieb mit zwei Bewohnern aufnahm. „Seitdem hat es sich gut entwickelt und ist nahezu durchweg mit 20 Bewohnern voll ausgelastet.“

Neben Höhepunkten, wie einer Danksagung durch den Bundesverband Forum Gehirn e. V. „für den herausragenden Einsatz in der Pflege, Betreuung, Unterstützung und Hilfestellung von Menschen mit schweren Schädigungen des Nervensystems und deren Angehörigen“, wurde zur musikalischen Begleitung eines Angehörigen gemeinsam ausgiebig gesungen. Gegen 17.00 Uhr stahl Lama Horst aus dem Zoo Leipzig dann allen die Show. Der Überraschungsgast, der sich geduldig herumführen ließ, hat nicht nur bei Angehörigen, Personal und Gästen Freude ausgelöst. „Erfreulich war die Reaktion vieler Bewohnern, die nach dem Tier den Kopf wandten oder die Hand danach ausstreckten“, so Heimleiter Dipl.-Ing. Axel Pönisch

(s. auch Videos).

18.1.2006:
Wiedereröffnung Eitingon-Haus

Feier zur Eiedereröffnung

Zum Jahreswechsel wurden die Baumaßnahmen am und um das Eitingon-Haus beendet, so dass Anfang des Jahres 2006 die ersten Bewohner ihr neues Zuhause in der Sozialtherapeutischen Wohnstätte beziehen konnten. Bis zum Jahr 2002 beherbergte das von der jüdischen Stifterfamilie Eitingon am 17. Mai 1928 als Israelitisches Krankenhaus errichtete Gebäude die Frauenklinik des Städtischen Klinikums „St. Georg“ Leipzig. Nach dem Umbau ist ein modernes Zentrum für die Betreuung chronisch psychisch Kranker entstanden, in dem außerdem der Verbund Gemeindenahe Psychiatrie mit den Bereichen Institutsambulanz, Tageskliniken sowie Sozialpsychiatrische Dienst arbeitet.

Die feierliche Übergabe des Gebäudes fand am 18.01.06 um 14.00 Uhr statt. (s. auch Video)

Zur Übergabe anwesend waren Frau Helma Orosz, Sächsische Staatsministerin für Soziales, Herr Burkhard Jung, Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule der Stadt Leipzig, Herr Michael Kämper, Vertreter der Familie Eitingon in Deutschland und Brigitte und Mark Eitingon, Angehörige der Familie Eitingon aus den USA.

19.12.2005:
Italienischer Generalkonsul übergibt Verdienstorden an Frau Chefärztin Dr. Luisa Mantovani Löffler

Am Montag, den 19.12.2005, wurde durch den italienischen Generalkonsul im Städtischen Klinikum „St. Georg“ Leipzig der italienische Verdienstorden: „Cavaliere dell’Ordine della Stella della Solidarietà Italiana” übergeben. Mit diesem Orden ehrt die Republik Italien Frau Chefärztin Dr. Luisa Mantovani Löffler für ihre außerordentlichen Verdienste in der onkologischen Therapie. Verliehen wird diese hohe Auszeichnung durch den Staatspräsidenten Italiens und bedeutet übersetzt: „Ritter vom Orden des Sternes der italienischen Solidarität“.

Frau Dr. Mantovani Löffler arbeitet seit 1990 in Deutschland. Zuvor studierte sie in Italien Humanmedizin. Sie spezialisierte sich seit 1987 auf dem Gebiet der Krebstherapien und vertiefte ihre Kenntnisse an namhaften Universitäten und Forschungsinstituten in Italien und Deutschland. Seit 2000 baute sie am Städtischen Klinikum „St. Georg“ in Leipzig die neue Abteilung für internistische Onkologie/Hämatologie auf, zu deren Chefärztin sie 2004 ernannt wurde. Es gelang ihr, am Klinikum „St. Georg“ eine moderne integrierte Betreuung von Krebspatienten zu etablieren und die anderen Fachdisziplinen im Rahmen des neu geschaffenen Interdisziplinären Behandlungszentrums für Onkologie einzubeziehen. Seit einigen Jahren engagiert sich Frau Dr. Mantovani für die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Krebserkrankungen. Sie hat viel beachtete Initiativen angestoßen, zu denen der Förderverein „Krebsliga e. V.“ und das Betreuungsprojekt „Haus Leben Leipzig“ zählen

18.11.2005:
Spendenaufruf: Hilfe für schwerstkranke Brüder aus Angola

Die beiden am 15.11.2005 im Klinikum „St. Georg“ eingetroffenen angolanischen Jungen Alves Joao (11 Jahre) und Tavares Joao (10 Jahre) sind chronisch schwerstkrank und bedürfen einer umfassenden medizinischen Behandlung und pflegerischen Betreuung. Während beide u.a. an einer Hepatitis B, einer Sichelzellanämie (erblich bedingte Blutkrankheit) und Osteomylitis (Knochenentzündung) leiden und dadurch akut infarktgefährdet sind, ist der 11jährige Alves zusätzlich dialysepflichtig. Bei dem jüngeren Bruder ist die Knochenentzündung derweil so weit fortgeschritten, dass das Kind nicht in der Lage ist, ohne fremde Hilfe zu laufen.

Ergänzung vom 31.7.2006: Alves konnte Anfang des Jahres nach Angola rückreisen, was maßgeblich durch die Spende eines Dialysegeräts mögkich wurde, so dass er in Angola dialysiert werden kann. In einem Dankesbrief heißt es, dass er es vor allem dem Klinikum zu verdanken hat, dass er überhaupt am Leben ist. Tavares konnte am 8.5.06 in seine Heimat in gutem Gesundheitszustand zurückkehren.

26.10.2005:
Erweiterung der Abteilung für Stationäre Geriatrische Rehabilitation am Städtischen Klinikum „St. Georg“ Leipzig durch einen Kommunikationsbau

Das Gebäude der geriatrischen Rehabilitation (Haus 11) wurde jetzt um den Kommunikationsbereich, der die Häuser 11 und 22 verbindet, erweitert. Der entstehende Kommunikationsbereich dient als Aufenthalt und Begegnungsstätte sowohl für Patienten als auch deren Besucher. Das Flächenangebot umfasst einen für Gruppentherapien nutzbaren Bereich, eine Übungsküche und den Verbindungsgang zwischen Haus 11 und 22. Der Pavillon-Neubau an der Lindenallee vervollständigt das Haus 11 zu einem funktionellen Rehabilitationskomplex, der durch die direkte Anbindung die Mitnutzung der vorhandenen Therapieräume im Wohnpflegeheim für Menschen im Wachkoma (Haus22) ermöglicht.

Die Geriatrie ist seit mehreren Jahren ein anerkannter Betreuungsschwerpunkt im Städtischen Klinikum „St. Georg“ Leipzig. Zur Sicherung eines kontinuierlichen, nach einheitlichen Prinzipien abgestuften Betreuungsregimes durch alle Phasen des Krank­heits- und Heilungsverlaufes bei geriatrischen Patienten wurde ein Konzept für ein Geriatriezentrum entwickelt und umgesetzt.

10.8.2005
Gründung des Leipzig-Nanjing Tumorzentrums am 20.April 2005 zur Kooperation zwischen dem Drum Tower Hospital Nanjing in China und dem Städtischen Klinikum „St. Georg“ Leipzig

Leiter von deutscher Seite sind Prof. Dr. Arved Weimann, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, und Frau Dr. Luisa Mantovani, Chefärztin des Fachbereiches Internistische Onkologie/Hämatologie am Klinikum „St. Georg“. Beide hielten sich zu einem ausführlichen Arbeits- besuch in Nanjing auf. Im Oktober 1998 wurde zwischen dem Drum Tower Hospital Nanjing und dem Städtischen Klinikum „St. Georg“ Leipzig eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, deren Ziel der gegenseitige Besuch von Fachspezialisten und die Zusammenarbeit bei wissenschaftlichen Forschungen ist. Gemeinsame Forschungsgebiete sind u.a. das Projekt Cardio MRT, das Projekt Klinische Ernährung und das Projekt Klinisch obstrutive Lungenerkrankungen. Zu den jüngsten Ergebnissen zählt die Gründung des Leipzig-Nanjing Tumorzentrums am 20.April 2005.

 Die Onkologen des Interdisziplinären Behandlungszentrums für Onkologie (IBO) am Klinikum „St. Georg“ werden Erfahrungen über die modernen multimodalen Behandlungsstrategien, insbesondere bei den Magen-Darm-Tumoren (Speiseröhre, Magen, Dickdarm, Bauchspeicheldrüse) vermitteln. Zu diesem Zweck ist die Bearbeitung von Leitlinien und die Durchführung von elektronischen Tumorkonferenzen /Telekonsultationen geplant. Die chinesischen Kollegen haben eine hervorragende Kenntnis der Behandlung von Lebertumoren, deren Inzidenz in China wesentlich höher ist als bei uns.

30.05.2005:
Übergabe des "Badehauses" an das Institut für Physikalische Medizin

Am 30. Mai dieses Jahres fand das Badehaus (Haus 3), nachdem es seit den 80er Jahren den Leipzigern als Röntgeninstitut ein Begriff war, zu seiner ursprünglichen Nutzung zurück. Die Sächsische Staatsministerin für Soziales Helma Orosz, Leipzigs Beigeordneter Burkhardt Jung und Klinikumsdirektor Professor Dr. Karsten Güldner feierten dieses Ereignis gemeinsam mit vielen Gästen.

Ein architektonisches Glanzstück des unter Berücksichtigung des Denkmalsschutzes rekonstruierten Badehauses ist die Mittelhalle, die mit Korbmöbeln - wie im Jahr 1912 - ausgestattet ist und Patienten und Besuchern als Ruheraum dienen wird. Die historischen grünen Fliesen, die Deckenmalereien im Jugendstil und der aus gleicher Zeit stammende Zierbrunnen unterstützen die Einmaligkeit dieses Ambientes.

Eine große Zahl von Behandlungs- und Therapieräumen (Manuelle Therapien wie auch Manuelle Lymphdrainagen und Tretmassagen, sowie eine ausreichende Anzahl von Trainingsergometern zur Herz-Kreislauf-Konditionierung) sind von der Halle aus erreichbar. Besonders erfreulich ist es, dass ein 5 x 4 Meter großes Bewegungsbad mit Treppe und Patientenlifter integriert werden konnte, so dass hier Menschen mit unterschiedlichsten Krankheitsbildern und Behinderungen behandelt werden können

März 2005:
Babygalerie im Internet des Klinikum "St. Georg"

Liebe Mütter, wenn Sie Ihr Baby in unserer Klinik zur Welt bringen, können Sie das erste Foto Ihres Kindes in unsere Babygalerie aufnehmen lassen.

Die Fotos werden uns von einem Fotostudio zur Verfügung gestellt, das Sie in unserer Geburtsstation aufsucht. Ihre Familie, Ihre Freunde und Bekannten können sich Ihr Baby in unserer Babygalerie ansehen.

Unsere Babygalerie finden Sie auf der entsprechenden Seite der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.

2005:
Ausstellungen im Klinikum "St. Georg":

Von Mai bis Oktober 2005 konnte die Skulpturenausstellung "Spielfelder" des Bundes Bildender Künstler Leipzig e.V. im Park des Klinikums besichtigt werden.

Im Rahmen des Projekts „Kunst im Krankenhaus, die sanfte Medizin“, Ende 1995 ins Leben gerufen, feierte das Klinikum am 9.2.2005 ein Doppeljubiläum: Seine 40. Vernissage in 10 Jahren. Gezeigt wurden in diesem Zeitraum neben Malerei und Grafik auch Fotografie und Kleinplastik. Weiterhin wurden Skulpturen in den vergangenen Jahren bereits zum 5. Mal im Park des Klinikums ausgestellt.

11.10.2004
Babyklappe am Klinikum "St. Georg"

Am 11.10.04 wurde um 16.00 Uhr die erste Babyklappe Leipzigs übergeben. Sie befindet sich an der südlichen Seite des Verwaltungsgebäudes des Klinikums "St. Georg" Leipzig und ist direkt von der Delitzscher Straße aus erreichbar, wodurch einerseits die Anonymität der Mutter gewahrt ist, andererseits unmittelbar nach dem Ablegen des Kindes eine unfassende und kompetente Versorgung des Neugeborenen durch die Ärzte und Pflegenden der Kinderklinik des Klinikums gewährleistet ist. Die Babyklappe wird von den Mitarbeitern des "St. Georg" liebevoll "Babynest" genannt. Sie ist ein Hilfsangebot für verzweifelte Mütter und eine Überlebenschance für das Neugeborene.

30.05.2005 In den heutigen Morgenstunden ertönte beim Wachdienst des Städtischen Klinikums „St. Georg“ Leipzig akustischer Alarm – ausgelöst durch das Ablegen eines Neugeborenen im Babynest. Die Tatsache, dass das Baby in einem gepflegten Zustand war, ermutigt die Mitarbeiter des Klinikums zu der Annahme und Hoffnung, dass die Mutter sich doch noch für ihr Kind entscheidet. Eine Kontaktaufnahme ist jederzeit möglich, ohne dass die Mutter ihre Anonymität verliert

1.8.2004
Neuer Internetauftritt des Klinikums

Der Internetauftritt, dessen Seiten Sie jetzt betrachten, wurde mit Hilfe des Content Management Systems (CMS) "TYPO3" erstellt. Rund 40 Mitarbeiter in den Kliniken und Abteilungen erarbeiten als Redakteure die Inhalte und die Darstellung. Mit Hilfe solch eines Systems ist es möglich, sofort Aktualisierungen durch geschulte Mitarbeiter ohne Einschaltung einer zentralen Bearbeitungsstelle vorzunehmen. Das Klinikum St. Georg hat bereits im Jahre 2001 die Bedeutung des Internets als zeitgemäßes Medium zur Publikation seines Leistungsspektrums erkannt und zur Anwendung gebracht. Es erwies sich jedoch bald bezüglich der Erstellung, Erweiterung und besonders der Aktualisierung der Internetseiten, dass dies von einem Bearbeiter (damals mit einem Einplatzsystem) nur schwer zu bewältigen ist.

Dieses Vorhaben wird von der EDV-Abteilung und der Abteilung Unternehmenskommunikation des Klinikums (Bearbeiter Dipl. Phys. Richard, EDV-Leiter Dipl. Math. Hendrischk) geleitet.
TYPO3 ist ein Sytem zur Entwicklung und Pflege von Webseiten durch eine Vielzahl von Redakteuren. Es ist ein Open Source Produkt einer hohen Leistungsfähigkeit. Es ist entwickelt in PHP und verwendet MySQL als Datenbank. Typo3 läuft bei uns auf einem LINUX-Server mit dem Webserver Apache


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